"Verbot beim Fangen von Schiffswracks"
"Verbot beim Fangen von Schiffswracks"
Am Freitag, dem 14. März um 18:00 Uhr, erwartet Sie im Ishavsmuseet ein neuer Polarabend. Diesmal mit zwei spannenden neuen Veranstaltungen, Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung.
Das Ishavsmuseet hat das vierte Obergeschoss renoviert und lädt Sie heute zur großen Eröffnung ein.
Die neue Ausstellung befasst sich mit der norwegischen Robbenjagd und der Rolle der Reederei GC Rieber dabei. GC Rieber war im 1900. Jahrhundert das Zentrum der norwegischen Robbenjagd und besaß und betrieb zahlreiche Schiffe, sowohl in Sunnmøre als auch in Troms.
Das Unternehmen war außerdem Käufer und Verarbeiter von Arktisprodukten durch seine Pelzverarbeitungsanlage, Lederfabrik und Schuhproduktion.
Als die Demonstrationen gegen die Robbenjagd ihren Höhepunkt erreichten, traf es Christian Rieber am härtesten für die gesamte Branche. Er erhielt über 250.000 Protestbriefe und -karten. Zeitweise standen er und sein Unternehmen nach Drohungen und Gerüchten über Angriffe unter Polizeischutz. Diese Geschichte ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung, die auch den Wandel des Unternehmens von der Robbenjagd hin zu Expeditionsschiffen aufzeigt.
Im Rahmen dieses großen Projekts hat der Autor Johannes Bjarne Alme ein Buch über die Geschichte der norwegischen Robbenjagd und G. C. Rieber geschrieben. Es trägt den Titel „Fishing Shipwrecks Ban – Norwegian Seal Hunting and GC Rieber in Ups and Downs“ und wird heute Abend im Ishavsmuseet vorgestellt.
„Fangst Forlis Forbod“ ist ein Sachbuch über Aufstieg und Fall der einst stolzen Robbenjagd – von den Eisschollen im Arktischen Ozean über die Laufstege von Paris bis hin zu Straßenunruhen in der EU. Der Autor führt den Leser mitten ins Herz dieser Industrie und dokumentiert ihre Bedeutung für die Entwicklung der Küstenregion und die Wertschöpfung in Norwegen. Das Buch umfasst 300 Seiten und ist mit über 300 Abbildungen illustriert.
Nach der Buchvorstellung und der Ausstellungseröffnung wird im Museumscafé ein zweigängiges Abendessen serviert, diesmal Robbensteak mit passenden Beilagen, gefolgt von Crème brûlée und Kaffee.
Ticketbuchvorstellung, Ausstellungseröffnung und Zwei-Gänge-Menü: Komplettpaket

