Geschichten und Erzählungen aus dem Arktischen Ozean

Robbenjagd

Die Robbenjagd wird an unserer Küste seit Jahrtausenden betrieben. Robben waren leicht zu fangen und lieferten viel nahrhafte Nahrung für die wachsende Küstenbevölkerung, wobei wahrscheinlich schon damals das Fett am wichtigsten war.

Vater und Sohn Brandal begannen die Robbenjagd von Sunnmøre aus

1898 war ein wegweisendes Jahr für die Fischer von Sunnmøre. Severin Brandal, Vater von Peter S. Brandal, leistete Pionierarbeit beim Aufbau der Robbenfischerei vor Sunnmøre. Beide Männer hatten schon seit Jahren beim Kabeljaufischen in Finnmarka beobachtet, dass die dortigen Rochen mit Robbenhäuten und -tran beladen waren.

Die Falle

Dieser Artikel handelt von den verschiedenen Jagdgebieten, die Norweger bereisten: das Westeis, Neufundland, Spitzbergen/Nordeis, das Osteis und das Weiße Meer. Johannes Bjarne Alme und Webjørn Landmark beschreiben diese unterschiedlichen Jagdgebiete.

Das Drama im Nordatlantik 1939

Acht kleine arktische Schiffe, die zur Robbenjagd auslaufen, kämpfen auf der Überfahrt zum Robbenfanggebiet vor Neufundland ums Überleben. Die drei Schiffe der Brandals-Klasse nahmen Kurs auf die Färöer-Inseln, die kohlebefeuerte „Arktos“ wollte zusätzliche Kohlevorräte anlegen.

Das Arktisschiff "Aarvak"

„Aarvak“ wurde 1912 auf der Werft von Kristian Dekke in Laksevåg bei Bergen gebaut. „Aarvak“ wurde für Bergens Sælfangere AS gebaut. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden arktische Schiffe mit Kutterrümpfen gebaut.

Fünf Schiffe verschwanden spurlos, 78 Männer starben.

In den Ostertagen vom 2. bis 6. April 1952 verschwanden fünf Schoner aus Troms und Møre während eines schweren Sturms in der Vesterisen spurlos. Es handelte sich um die Schiffe „Brattind“, „Ringsel“ und „Vårglimt“ aus Troms sowie „Buskø“ und „Pels“ aus Møre. 44 der Vermissten stammten aus Troms, 34 aus Møre. 46 Ehefrauen und 98 minderjährige Kinder verloren ihren Ernährer.

Brandal City

Die Geschichte von Ny-Ålesund ist ebenso faszinierend wie dramatisch. In den vergangenen 100 Jahren richtete die ganze Welt mehrfach ihre Blicke auf die Nachrichten aus dieser nördlichsten Stadt der Erde.

Die erste norwegische Überwinterungsexpedition nach Nordwestgrönland

Die Fänge vor Sunnmøre während der Grönlandexpedition lassen sich bis ins Jahr 1900 zurückverfolgen, als Peter S. Brandal bis zum Claveringsfjord fuhr. Er war danach jedes Jahr dort, bis 1908. Sein Bruder, Kapitän Ole S. Brandal, fing in denselben Jahren ebenfalls während der Grönlandexpedition, und ein dritter Bruder, Lauritz S. Brandal, in den Jahren 1904, 1906 und 1908.

Die "Hird"-Expedition

Die „Hird“ war ein kleines, 49 Meter langes Fischerboot aus Mauseidvåg. Es hatte einen 40 PS starken Bolinder-Motor. Sechs Männer hatten sich bereit erklärt, das Boot zu kaufen, um damit den Winter in Ostgrönland zu verbringen.

Besetzung von Eirik dem Roten Land

Die norwegischen Arktisaktivitäten in Ostgrönland konzentrierten sich auf Sunnmøre, insbesondere auf Ålesund und Brandal. Die Robbenjäger aus Sunnmøre waren bereits 1900 in Nordostgrönland an Land, und die erste Überwinterungsexpedition fand 1908/09 statt. Es handelte sich um die „Floren“-Expedition mit sieben Mann unter der Leitung von Severin Liavåg. Die „7 de juni“-Expedition unter der Leitung von Vebjørn Landmark brach 1909 auf. 

Von der Robbenjagd bis zur seismischen

Ohne das Fachwissen, die Ausrüstung und die Schiffe aus der Fischerei und Robbenjagd wäre das norwegische Ölabenteuer völlig anders verlaufen.

– Ja, wir waren wahrscheinlich von Anfang an beim Öl-Abenteuer dabei.

Der unpassende Name

Als Martin Karlsen und Kristoffer Marø in Schottland den neuen Schoner bestellten, glaubten sie, einen großartigen Namen gefunden zu haben: Polarfart. Sie gründeten auch eine Firma mit demselben Namen, die das Schiff besitzen sollte. Doch wahrscheinlich waren es ein oder zwei Werftarbeiter, die den Scherz auslösten, als sie den Namen an die Seite des Schiffes malten.

Das Touristenboot

– Ich bin an Bord gekommen in PolarsternIch saß allein mit einer Tasse Kaffee an Deck und wurde von dem Gefühl erfüllt, nach Hause gekommen zu sein, dass ich genau hier hingehörte.

Herzlichen Glückwunsch, Leute, wir sind jetzt am Nordpol!

Inferno in Weiß! Eine farblose Eiswüste vor einem kalten Horizont. Knirschende, brechende Eisschichten. Und Kälte – eine beißende, unerbittliche Kälte. So erlebten Ragnar Thorseth, Jørn Eldar Fortun, Trygve Berge und Eskimo Ekaksak Amagoalik ihre zweimonatige Reise zum Nordpol. Die Aufregung, die Ungewissheit darüber, was hinter der nächsten Eisschicht lauerte, und ein eiserner Wille prägten die Mentalität der Vier, als sie sich ihren Weg nach Norden bahnten – immer weiter nach Norden.

Ragnar Thorset – Lebte das Leben

Ragnar Thorseth ist Abenteurer und Expeditionsleiter. Er ist Journalist und Kommunikationsprofi. Und er ist Sunnmøring und Norweger. All das hat Ragnar Thorseth zu dem Menschen und dem Traum geformt, die hier vorgestellt werden.