Dieser Artikel handelt von den verschiedenen Jagdgebieten, die Norweger bereisten: das Westeis, Neufundland, Spitzbergen/Nordeis, das Osteis und das Weiße Meer. Johannes Bjarne Alme und Webjørn Landmark beschreiben diese unterschiedlichen Jagdgebiete.

Das Westeis

Die Vesterisen ist das Gebiet um Jan Mayen, etwa zwischen dem 68. und 73. Breitengrad Nord. Dort wird seit dem 1900. Jahrhundert Treibfischerei betrieben. Anfangs fischte man am Eisrand, doch mit zunehmender Stärke der Schiffe und der Einführung von Dampfmaschinen und Motoren fuhren die Fischer ins Eis und fingen dort Jungfische.

Im Jahr 1952 sanken 5 Schiffe mit 78 Mann Besatzung spurlos, und im Jahr 1917 verschwanden 7 Schiffe mit 84 Mann Besatzung in diesem Gebiet.

Dies ist das Gebiet mit dem härtesten und widerstandsfähigsten Eis, und die Stürme dort sind bekanntermaßen gefährlich, insbesondere im westlichen Teil. 1952 sanken fünf Schiffe mit 78 Mann Besatzung spurlos, und 1917 verschwanden sieben Schiffe mit 84 Mann Besatzung in diesem Gebiet. Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis etwa 1980 gerieten Holzschiffe von 23 bis 33 Metern Länge in das Westeis.