In den Ostertagen vom 2. bis 6. April 1952 verschwanden fünf Schoner aus Troms und Møre während eines schweren Sturms in der Vesterisen spurlos. Es handelte sich um die Schiffe „Brattind“, „Ringsel“ und „Vårglimt“ aus Troms sowie „Buskø“ und „Pels“ aus Møre. 44 der Vermissten stammten aus Troms, 34 aus Møre. 46 Ehefrauen und 98 minderjährige Kinder verloren ihren Ernährer.
Bei den meisten Schiffsunglücken findet man üblicherweise zahlreiche Wrackteile. Zehn Boote hätten zu Wasser gelassen werden müssen. Hier wurden jedoch keine Funde gemacht, die nachweislich den fünf Schiffen zugeordnet werden konnten. Keines der Boote setzte einen Notruf über Funk ab.
Auch heute wissen wir nicht genau, was passiert ist.


