DIE ARKTISCHE OZEANSCHERE AUF LEINWAND!
Am Mittwoch, dem 14. März, findet die Premiere des Dokumentarfilms statt. Der Polarkreis im Ishavsmuseet Aarvak.
Zum ersten Mal auf Film erzählen die Frauen, die zu Hause warteten, während ihre Männer im Arktischen Ozean fischten, ihre Geschichte.
Der Dokumentarfilm wird am Mittwoch, den 14. März um 19:00 Uhr im Ishavsmuseet Aarvak in Brandal gezeigt. Die Regisseure und zwei der Darsteller werden anwesend sein. Im Anschluss an die Vorführung kann der Film auf DVD erworben werden.
Der Film dauert 27 Minuten.
Bei „Ice Crossing“ geht es um Marit Lillenes Voldnes (83) aus Tjørvåg, Svanhild Warholm (91) aus Moltustranda und Kjellaug Ødegaard (82) aus Hjørungavåg. Sie waren alle mit Robbenjägern in Sunnmøre verheiratet.
Ostern 1952 ereignete sich eine der größten Katastrophen in der norwegischen Seefahrtsgeschichte: Fünf Arktisschiffe mit 78 Mann Besatzung verschwanden während eines Hurrikans in der Vestisen-Region spurlos. Die Frauen hatten keinen Kontakt zu den Männern, weder vom Zeitpunkt des Auslaufens der Schiffe bis zu deren Rückkehr mehrere Monate später – falls diese überhaupt zurückkehrten.
Anhand von Interviews und einzigartigem Archivmaterial führt uns der Film zurück in eine harte norwegische Realität, die heute nur noch wenige vor Augen haben.
Im April dieses Jahres jährt sich der Untergang zum 60. Mal. Die Frauen im Film gehören zu den wenigen Überlebenden, deren Ehemänner sich in jenem Jahr im Arktischen Ozean befanden, was sie zu einzigartigen Zeitzeuginnen macht.
Die Regisseure
Der Film „The Ice Crossing“ wurde von Hilde Ranheim und Marit Stensby gedreht, Absolventinnen des Dokumentarfilmstudiengangs an der Volda University College. Es handelt sich um ihren Abschlussfilm.

