Polarabend im Ishavsmuseet am Freitag, 11. Oktober, um 19:00 Uhr. Vegar Brandal „In Nansens Fußstapfen“

Vegar Brandal „In Nansens Fußstapfen“

Vegar wuchs in Ulsteinvik auf und lebt dort. Er absolvierte die Norwegische Sport- und Freizeitschule mit Schwerpunkt Outdoor-Aktivitäten. Vegar leitete bereits mehrere Reisen, unter anderem in Russland, Kirgisistan und Grönland. Er war mit Cecilie und Truls auf Expeditionen, und sowohl sein Großvater als auch sein Urgroßvater waren legendäre Arktis-Kapitäne. Vegas Interesse an den Polargebieten entwickelte sich allmählich und manifestierte sich unter anderem in seinen eigenen Expeditionen. Am Freitag berichtet Vegar Brandal in seinem Vortrag „Auf Nansens Spuren“ von seiner persönlichen Grönlanddurchquerung.

Der Vortrag, den Vegar in Brandal halten wird, handelt von der Durchquerung des grönländischen Eisschildes von West nach Ost und den Vorbereitungen dafür. Die Route, die sie im Frühjahr 2011 wählten, verläuft etwas nördlich der Route, die Fridtjof Nansen 1888 benutzte. Der Vortrag wird mit Bildern und Filmaufnahmen präsentiert.

Eine spannende Vorlesung, an der wir mit großer Vorfreude teilnehmen werden.

Zähigkeit

Vegar Brandal ist ein Freigeist. Er liebt Naturerlebnisse, was sich in den vielfältigen Aktivitäten und Stunts widerspiegelt, die er in seiner Freizeit unternimmt. Der 43-Jährige fühlt sich nicht nur in der freien Natur pudelwohl, sondern hat auch Erfahrung darin, andere Abenteurer unter anspruchsvollen Naturbedingungen zu führen.

Vegar Brandal ist begeisterter Polarforscher. Durch das Wissen über die Heldentaten verschiedener Polarforscher entwickelte er eine große Abenteuerlust und wollte die Polarwelt selbst erleben. Eis und Kälte sollten für jemanden mit dem Nachnamen Brandal eigentlich kein Problem darstellen. Dennoch muss man sagen, dass die Überquerung des grönländischen Inlandeises – egal in welcher Richtung – eine Herausforderung ist, der sich nur wenige stellen können. Vegas Reisegruppe (oder Expedition) entschied sich für die Überquerung des Eises von West nach Ost. Vegar war einer von drei Führern; Cecilie Skog war eine der anderen. Insgesamt nahmen zwölf zahlende Gäste an der Reise teil.

Das Publikum hört Brandal über die Planung und die Herausforderungen der Reise sprechen. Der visuelle Teil des Vortrags – bestehend aus kurzen Live-Aufnahmen und Fotoserien, die vom Protagonisten selbst signiert sind – zeigt die spektakuläre Natur, sowohl bei Sonnenschein als auch bei schlechtem Wetter. Lange Pausen gab es nie. Im Durchschnitt legte das Team 35 Kilometer pro Tag zurück.

„Man könnte es als eintönig empfinden. Aber wir genossen die Nuancen der Landschaft. Die Tage, an denen die Sonne schien und kein Windhauch wehte, waren natürlich unbeschreiblich. Es war aber auch gut zu erleben, dass die Gruppe selbst im Schneesturm weiterarbeitete. Der Höhepunkt war der Anblick der Berge am letzten Tag. Das war etwas ganz Besonderes“, sagt Vegar Brandal.

Wie üblich bietet das Ishavsmuseet auch in der Polarnacht ein Abendessen an, diesmal mit einem Bacalao-Buffet, bei dem sowohl weißer als auch roter Bacalao auf der Speisekarte stehen. Das Buffet ist von 17:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.

Anmeldung zum Abendessen. Ticket für Vortrag und Abendessen: 300 NOK, nur Vortrag: 100 NOK, nur Abendbuffet: 225 NOK.