Das Fass aus „Polaris“ trifft im Ishavsmuseet ein
Die „Polaris“ war der erste in Norwegen gebaute Robbenfänger aus Stahl, und zwar 1950-51 bei AM Liaaen. Nun ist der Masttop mit Fass nach Brandal gekommen und neben dem Ishavsmuseet aufgestellt worden.
Die „Polarboy“, ehemals „Geo Boy“, „Aurora“, „Polaris V“ und „Polaris“ (II), wurde im Herbst 2004 in Fredrikshavn, Dänemark, gehoben. Nach einer Robbenjagd im Jahr 2002 lag die „Polarboy“ die letzten Jahre ungenutzt in Skjervøy bei Troms. Die „Polaris“ war der erste in Norwegen gebaute Robbenfänger aus Stahl, der 1950/51 bei AM Liaaen gebaut wurde. Sie war auch das erste Schiff mit einem eingebauten, beheizten Fass, von dem aus das Schiff manövriert werden konnte. Obwohl das Schiff im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und umbenannt wurde, ist das Fass noch im Originalzustand. Es ist somit ein einzigartiges Objekt, das nun zu Brandal und dem Ishavsmuseet zurückgekehrt ist. Die „Polaris“ gehörte bis 1972 zu Brandal, bevor Rieber das Schiff übernahm. 1978 wurde sie an Riebers Abteilung Kanada (Polaris V) übergeben. 1986 kaufte Monica Kristensen das Schiff, das daraufhin in „Aurora“ umbenannt wurde. 1986/87 nahm es an einer Südpolexpedition und 1989/90 an einer Antarktisexpedition teil. 1992 wurde das Schiff von Eidesvik Supply AS übernommen und trug nun den Namen „Geo Boy“. Im Jahr 2000 wurde aus „Geo Boy“ die „Polarboy“, und das Schiff war wieder für die Robbenjagd bereit.
Am 20. Juli 2004 trat die stolze „Polarboy“ ihre letzte Reise nach Dänemark zum Abwracken an.

