Geschichten über Menschen in der Tundra.

Von: Åse Kristine Tveit

Ny-Ålesund – die nördlichste Stadt der Welt. Der Ort blickt auf eine relativ kurze, aber ereignisreiche Geschichte zurück. Niederländer und Engländer jagten als Erste Wale und Walrosse; später sicherten Robben, Eisbären und Polarfüchse den Jägern auf Spitzbergen ihren Lebensunterhalt.

Viele suchten in den Bergen um Ny-Ålesund nach Gold, Marmor und anderen Wertgegenständen, doch nur der Kohlebergbau etablierte sich bis zum Grubenunglück von Kings Bay 1962. Ny-Ålesund war in der Zwischenkriegszeit auch Ausgangspunkt waghalsiger Nordpolexpeditionen mit Flugzeug und Luftschiff – nicht alle mit Erfolg. In den letzten Jahrzehnten hat sich Ny-Ålesund zu einem internationalen Forschungszentrum entwickelt. Jedes Jahr strömen zahlreiche Touristen zwischen die kleinen Holzhäuser, um die Spuren von Abenteuern, Expeditionen und dem Bergbau zu entdecken.

Address Ny-Ålesund erzählt unterhaltsame Geschichten über Menschen, die Teile ihres Lebens in oder in der Nähe von Ny-Ålesund verbracht haben: einen Goldgräber und Abenteurer, einen Holzfäller, einen Koch, einen Bergmann, zwei Geschwister, die in der Stadt aufgewachsen sind, und einen Vogelforscher.