Von Johannes Bjarne Alme

Wir befinden uns Ende der 90er Jahre. Die wohlhabende Osloerin Ann-Magritt hat von Schatzsuchen auf Spitzbergen in den 30er Jahren gelesen, mietet das Arktisschiff „Fangstmann“ und bricht auf. Wir tauchen ein in unterschiedliche Welten und begegnen schillernden Persönlichkeiten. In Tromsø finden Vorbereitungen statt, in Hornsund spitzt sich die Lage dramatisch zu. In Longyearbyen erleben wir das gesamte Spektrum: von der großen Politik über Herausforderungen an Bord bis hin zu einer richtigen Reise zum Schatzhaus mit allem Drum und Dran. Der Roman verwebt Spitzbergens Landschaft, Geschichten aus dem Land und die fiktive Reise auf unterhaltsame Weise. Der Leser wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen – von persönlichen Herausforderungen, wie dem ersten Starten und Fahren eines Außenbordmotors, bis hin zu Johans Weltanschauung –, ohne dabei jemals belehrend zu wirken. Ein Spitzbergen-Roman, der trotz spannender Entdeckungen, Aufregung und dramatischer Ereignisse voller Wissen, Geschichten und warmherzigem Humor steckt. Ein wahrer Wohlfühlroman.