Odd Magnus Heide Hansen wurde 1940 geboren und arbeitet als Typograf in der Redaktion der Zeitung Nordlys. Sein Interesse an arktischen Schiffen begann vor einigen Jahren. Ein Foto eines Fischereischiffs am Rieber-Kai im alten Tromsø war der Funke, der sein Interesse an alten und neuen Versionen arktischer Schiffe und einer fast ausgestorbenen Fischereikultur entfachte.

Woher kamen die Schiffe? Wohin fuhren sie, sanken sie oder wurden sie verschrottet? Was taten sie außerhalb der Fischfangsaison? Wem gehörten die Schiffe? Viele Fragen verlangten nach Antworten. Auf ihrer Suche nach Antworten in den Überresten der alten arktischen Umwelt in Tromsø und den nahegelegenen Fjordgebieten und Küstengemeinden der Region tauchten immer wieder neue Schiffe und weitere Fragen auf.

Daraus resultierte eine Reihe von Artikeln in der Zeitung Nordlys, die wiederum zu unzähligen Anfragen führten, bei denen das öffentliche Interesse zum Ausdruck kam.

Über die Jahre hat Hansen systematisch Informationen über die verschiedenen Arktisschiffe und ihre Leistungen in den Fischgründen und auf Expeditionen verschiedenster Art zusammengetragen. Daraus entstanden zwei Bücher, in denen sowohl die Menschen als auch die Schiffe im Mittelpunkt stehen. Im dritten Buch konzentriert er sich auf die Unglücksjahre 1917 und 1918 sowie 1939 und 1949. 1917 sanken sieben Schiffe im Westeis, wobei 88 Mann ums Leben kamen. Zudem wurden mehrere Schiffe von einem deutschen U-Boot im Osteis und vor dem Weißen Meer versenkt. Ansonsten werden 17 Schiffe beschrieben, und mehrere Personen berichten von ihren Erlebnissen im Eis. Auch die Tagebucheinträge einer Ehefrau über ihre Pflichten zu Hause sind enthalten.