Ashkeladd I

Eigentümer1920 Øyvind Vassel, Lars T. Severhagen, Torvald T. Vikane und Severin T. Eiken, Jondal
1925 Ole Karlsen, Guild Bowl
1937 Kristoffer Angelsen, Borge auf den Lofoten
1950 Kristoffer Angelsen und Odd Angelsen
1952 Kristoffer Angelsen, Odd Angelsen und Arvid Angelsen
SchiffstypRobbenjäger
Reg. MarkeH-2-J (1920)
N-144-G (1925)
M-117-K (1931)
N-19-B (1936)
N-68-BE (1937)
N-98-VV (1964)
HeimathafenBorge
BaustelleLauritz Haugens Bootsbau, Herand, Hardanger, Gebäudenr. 24
Baujahr1920
Baustoffedrei
Länge, Baujahr59,8 Fuß
Längenmessungen nach der Umrechnung71,4 Fuß 1948 – 72,8 Fuß 1958
Abmessungen in Breite, Baujahr17,5 Fuß
Breitenangaben nach der Umrechnung18,5 Fuß 1948 – 18,8 Fuß 1958
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr7,5 Fuß
Tiefenmessungen nach der Rekonstruktion8 Fuß 1948 - 8,8 Fuß 1958
Tonnage38,58 BRT 1920
65,39 BRT 1948
82,72 BRT 1958
Maschine, OriginalWichmann 30 PS
Maschine, neu1938 Wichmann 50 PS – 1955 Wichmann 160 PS – 1973 Cummins 360 PS
KapitäneKristoffer Angelsen
Rekonstruktionswerft1938 neuer Kiel und Teil des Rumpfes renoviert bei Blokken in Vesterålen
1948 Moen Slip, Kolvereid. Umbau vom Kutter zum Kreuzer, Eishaut hinzugefügt, verlängert.
1958 Moen Slip, Kolvereid, das Gelände wird angehoben, die Hütten vorne erneuert
1960 Brødrene Hukkelberg, Aukra, neues Steuerhaus, erneuertes Heck, umgebaute Achterkabine
Verurteilt1979 verurteilt und in Vestvågøya versenkt
Ergänzende Angaben

Die „Askelad 1“ unternahm 1950 ihre erste Robbenjagd. Die 30 Jahre zuvor war das Schiff zum Fischen und als Angelguide eingesetzt worden. Die erste Robbenjagd führte nach Austisen, wo sie auch die Besatzung der „Arild“ retteten, die am 15. April 1950 gesunken war. Bei ihrer Rückkehr brachten sie 1534 Robben mit. Auf dieser Reise entdeckten sie ein kleines Eisbärenjunges auf einer großen Eisscholle am Rand des Eises. Sie nahmen es an Bord, bauten einen Käfig für es und fütterten es mit Milch und Speck. Sie telegrafierten an einen Händler, um das Bärenjunge zu verkaufen. Bei ihrer Ankunft im Hafen traf ein Vertreter des Kopenhagener Zoos ein, der den Eisbären gekauft hatte.

Sowohl 1953 als auch 1955 erlitt die „Askeladd 1“ einen Propellerschaden und musste nach Norwegen geschleppt werden.

1971 kollidierte die „Askelad 1“ beim Fischen im Austisen mit der „Godønes“. Die „Godønes“ erlitt nur geringe Schäden, und beide Schiffe setzten ihre Fischerei fort. Die „Askelad 1“ fing 978 Robben im Wert von 137.000 NOK.

Das 1975 an die norwegische Schifffahrtsbehörde vermietete Boot lief in Gimsøystraumen auf Grund und erlitt einen Schaden in Höhe von 75.000 NOK. Im selben Jahr fingen sie in der Ostsee 2096 Robben im Wert von 281.000 NOK.

Der Bootsbauer in Hardanger nutzte das Boot nach seiner Fertigstellung als Kirchenboot.