Blaurücken
| Eigentümer | 1949 Alvin Olsen, Kalfjord in Troms 1959 Sigfred Heggås, Tromsdalen 1960 AS Rieber & Co, Tromsø 1976 Blueback Company Ltd. St. Johns, Kanada (Sigmund und Ulf Snarby) |
| Schiffstyp | Robbenjäger |
| Reg. Marke | T-121-TD (1949) T-121-T (1960) |
| Heimathafen | Tromsø |
| Baustelle | Slipanlage und Bootsbau Kvitnes, Vesterålen – Gebäudenr. 1 |
| Baujahr | 1949 |
| Baustoffe | drei |
| Länge, Baujahr | 61,4 Fuß |
| Abmessungen in Breite, Baujahr | 21,3 Fuß |
| Abmessungen in der Tiefe, Baujahr | 8,6 Fuß |
| Tonnage | 74,83 BRT 1949 |
| Maschine, Original | Union |
| Maschine, neu | 1955 Union 150 PS – 1965 Wichmann 300 PS |
| Kapitäne | J. Larsen (1952) Magnar Fredriksen (1969-) |
| Anna | 1976 bei einem Brand vollständig zerstört und in der Freshwater Bay gesunken. |
| Ergänzende Angaben | Die „Blueback“ wurde erstmals 1949 in den Vesterisen zur Robbenjagd eingesetzt. 1951 brach auf der Fahrt durch die Vesterisen der Ruderschaft, und das Schiff verlor die Kontrolle. In der Gegend herrschte ein heftiger Sturm. Das britische ozeanografische Forschungsschiff „Ernest Holt“ befand sich etwa 1,2 Kilometer entfernt, und mithilfe eines Kanonenschusses wurde die „Blueback“ um Hilfe gebeten. Das Funkgerät der „Blueback“ war ausgefallen. Die „Ernest Holt“ hatte Schlepper an Bord, die das Wrack nach Tromsø schleppten. Im August 1959 lief die „Blueback“ auf ihrer Fahrt von Tromsø nach Båtsfjord mit einer Ladung leerer Kisten und Eis bei Honningsvåg auf Grund. Mehrere Versuche, das Schiff wieder abzuschleppen, scheiterten, doch erst bei der dritten Flut gelang dies mit Hilfe der ortsansässigen Fähre „Ingøy“. Zuvor hatte man zahlreiche leere Fässer unter dem Schiff befestigt, um den Auftrieb zu erhöhen. Im Herbst 1976 wurde die „Blueback“ nach Kanada verkauft. Dort wird sie hauptsächlich für die Langleinenfischerei auf Kabeljau eingesetzt. Im Spätherbst wurde das Schiff für die kommende Robbenfangsaison aufgelegt. Während es im Hafen von St. John’s lag, brach an Bord ein Feuer aus. Die Feuerwehr traf schnell ein, befürchtete jedoch, dass die Flammen auf die zahlreichen Holzhäuser am Kai übergreifen könnten. Daher wurde die „Blueback“ aus dem Hafen in den Seitenfjord der Freshwater Bay geschleppt. Kurz darauf ereignete sich eine heftige Explosion, vermutlich durch Gasflaschen an Bord, und das Schiff sank innerhalb kürzester Zeit. |

