Glannoy
| Andere Namen | Pollan |
| Eigentümer | 1956 Anna Hansen P/R, Svartnes, Balsfjord, Kåre Fredriksen, Tromsø, Alfon Jernberg, Tromsø 1960 Kare Fredriksen 1963 Staatliche Fischerbank 1964 Paul Blilkfeldt, Rabbiner, Tromsø |
| Schiffstyp | Robbenjäger |
| Reg. Marke | T 44 B (1956) T 449 TD (1960) T 175 T (1964) |
| Heimathafen | Tromsø |
| Baustelle | Ivar Hagens Bootsbau, Molde |
| Baujahr | 1956 |
| Baustoffe | drei |
| Länge, Baujahr | 103,7 Fuß |
| Abmessungen in Breite, Baujahr | 25,2 Fuß |
| Abmessungen in der Tiefe, Baujahr | 11,3 Fuß |
| Tonnage | 152 brt |
| Maschine, Original | Wichmann 320 PS |
| Kapitäne | Paul Blikfeldt Kare Fredriksen |
| Rekonstruktionswerft | 1964, Tøllefsens Werft, Tromsø: Der größte Teil des Vorschiffs wurde aufgrund der Kohlebefeuerung erneuert. Der Motor wurde überholt und leistet nun 400 PS. |
| Vorheriger Name | "Pollan" |
| Verurteilt | im Sommer 1984 im Veggefjord gesunken |
| Ergänzende Angaben | Während der Robbenjagd in den Vesterisen im Jahr 1960 brach der „Pollan“ ein Propellerblatt durch eine Eisscholle ab. Sie konnten nun nur noch mit stark reduzierter Geschwindigkeit fahren, und die „Salvator“, die in diesem Jahr als Hilfsschiff im Einsatz war, wurde um Unterstützung gebeten. Die „Pollan“ sollte sich ein Propellerblatt von der „Hisø“ ausleihen. Die „Salvator“ hatte jedoch zunächst eine andere Mission: Sie musste der ebenfalls in Schwierigkeiten geratenen „Munkøy“ zu Hilfe kommen. In der Zwischenzeit erfuhr die „Pollan“, dass die „Flemsøy“ zur Reparatur des Bugschadens nach Island fahren musste. Da schlechtes Wetter vorhergesagt war, beschloss der Kapitän der „Pollan“, die „Flemsøy“ um Schlepphilfe zu bitten. Die Schleppfahrt nach Island verlief problemlos, und sie erreichten ihr Ziel am 17. April. Der Propeller wurde schnell repariert, und schon bald konnten sie wieder auf die Jagd gehen. 1964 erhielt die „Pollan“ einen neuen Besitzer und wurde in „Glannøy“ umbenannt. Der Besitzer, Paul Blikfeldt, hatte zuvor bereits ein Boot mit diesem Namen besessen, und die „Pollan“ übernahm nun den Namen. Große Teile des Schiffes waren abgebrannt, und nun wurde der größte Teil des Vorschiffs restauriert. Beim Heringsfang vor der Küste von Møre im Winter 1966 kollidierte die „Glannøy“ mit dem schwedischen Schiff „Candia“. Beide Boote fuhren mit voller Kraft rückwärts, doch es kam zum Zusammenstoß. Die „Glannøy“ blieb unbeschädigt, das Deck des schwedischen Schiffes wurde jedoch beschädigt. Im Sommer 1966 erhielt die „Glannøy“ einen neuen Antrieb. Am 5. Oktober 1966 befand sich das Schiff auf dem Weg von Tromsø zur Heringsfischerei in die Nordsee, als es vor Ribeflua auf Grund lief. Dort fehlte die Laterne, nachdem sie einige Tage zuvor von einem anderen Schiff auf Grund gefahren worden war. Die „Glannøy“ wurde kurz darauf freigeschleppt und fuhr mit eigener Kraft zur Untersuchung nach Kristiansund. Am 26. März 1970 lief das Boot erneut auf Grund, diesmal bei Trollvikgrunnen. Das Bergungsschiff „Sterkodder“ musste zur Befreiung der Besatzung gerufen werden. Auf dem Weg zum Fischen nach Hopen im Jahr 1975 lief die "Glannøy" am 11. Juli bei voller Fahrt in der Bucht von Eidstranda auf Grund. Bei der nächsten Flut konnten sie sich dann selbst befreien. Beim Garnelenfischen vor Gåsbanken lief die „Glannøy“ 1981 mit ihrem Schleppnetz auf Grund. Ein Sturm zog auf, und das Schiff trieb anderthalb Tage lang auf den Wellen, bevor es das Schleppnetz schließlich verlor. Das Schiff war inzwischen so schwer beschädigt, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnte. Es wurde im Sommer 1984 im Veggefjord versenkt. Betrieb im Arktischen Ozean bis etwa 1968. |

