Haakon
| Eigentümer | 1906 P/R Svein Eggesbø, Peter Hauge, Kristoffer Moltu und Sigvald Hansen Moltu, Eggesbønes 1909 Sigurd Nordberg, Tromsø 1922 Tromsø Handels og Privatbank AS 1925 Alfred Sivertsen, Tromsø 1925 Rikard Karlsen, Sültindvik |
| Schiffstyp | Cutter |
| Reg. Marke | T-51-TD 1920 T-6-T 1925 |
| Heimathafen | Heldentum - Tromsø |
| Baustelle | Gravdal Shipbuilding, Opsanger, Gebäudenr. 123 |
| Baujahr | 1906 |
| Baustoffe | drei |
| Länge, Baujahr | 64,2 Fuß |
| Abmessungen in Breite, Baujahr | 17 Fuß |
| Abmessungen in der Tiefe, Baujahr | 6,9 Fuß |
| Tonnage | 39,61 BRT 1906 |
| Maschine, Original | Alpha-Motor 16 PS |
| Maschine, neu | Grei-Motor von 1915 mit 52 PS – Laval-Motor von 1929 mit 70 PS |
| Kapitäne | Jens Olsen (1930) |
| Anna | Verschwand 1933 spurlos im Westeis mit der gesamten Besatzung |
| Ergänzende Angaben | Ursprünglich als Fischerboot gebaut, wurde es später auch zum Arktisschiff umgebaut. Im Jahr 1928 wurde die Besatzung des Arktisschiffs „Hein 1“ gerettet, das am 8. Juni im Arktischen Ozean gesunken war. Er brachte die Cambridge-Spitzbergen-Expedition 1930 nach Billefjord. Im Jahr 1932 gelang ihnen im Weißen Meer ein Rekordfang. Als sich das Schiff nach langer Zeit vom Ankerplatz losriss, befanden sie sich mitten in einer Robbenjagd, die so groß war, dass das Schiff um ein Vielfaches gefüllt werden konnte. 1933 hatte die Firma S. Sivertsen & Co. das Schiff „Haakon“ für den Fischfang in der Vesterín gechartert. Die „Haakon“ befand sich in Begleitung des aus Hammerfest stammenden Schiffs „Veiding“. Wie üblich zog der Ostersturm über die Vesterín, und am 9. April brach ein heftiger Sturm los. Die Schiffe verloren sich daraufhin aus den Augen, und die „Haakon“ blieb verschollen. Als das Schiff nicht wie erwartet zurückkehrte, wurde der Robbenfänger „Isbjørn 1“ zur Suche ausgesandt. Weder in der Vesterín noch in der Dänischen Meerenge konnte eine Spur des Schiffes gefunden werden. Die „Isbjørn 1“ hielt Funkkontakt zu mehreren anderen Fischereifahrzeugen im Gebiet um Jan Mayen und Island, doch keines der Schiffe hatte etwas von der „Haakon“ gesehen oder gehört. Daraus schloss man, dass die „Haakon“ mit ihrer elfköpfigen Besatzung höchstwahrscheinlich in dem Sturm vom 9. April gesunken war. Folgende Personen nahmen „Haakon“ mit nach Hause: Olaf Eriksen, Halfdan Hansen, Henrik Håvold, Johan Rødsand, Olaf Jørgensen, Jens Johansen, Sverre Hansen, Ingvald Olsen, Aksel Hansen, Kristian Andreassen und Ebert Olsen. |

