Leidolf

Andere NamenGurskoy
Eigentümer1907 Johan, Paul und Peter Lillenes, Tjørvåg
1917 Johan A. Lillenes
1925 Petter, Olav und Robert Myklebusthaug, Bergsøya
1933 Lars und Enok Sporstøl, Dragsund
1940 Lars, Bjarne, Kåre und Enok Sporstøl, Dragsund
1955 Knut Bang Sr. und Knut Bang Jr., Ålesund
1964 Sigurd Notøy, Haugsbygda
SchiffstypCutter Galeas
Reg. MarkeM 83 HØ
HeimathafenTjørvåg
BaustelleBolsønes-Werft, Molde
Baujahr1907
Baustoffedrei
Länge, Baujahr61,2 Fuß
Längenmessungen nach der Umrechnung73,9 Fuß 1938
Abmessungen in Breite, Baujahr18,3 Fuß
Breitenangaben nach der Umrechnung18,6 Fuß 1938
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr7,7 Fuß
Tiefenmessungen nach der Rekonstruktion7,4 Fuß 1938
Tonnage43,08 BRT 1907
64,30 BRT 1938
Maschine, OriginalSkandia 14 PS
Maschine, neu1916 Skandia 60 PS – 1934 70 PS Wichmann – 1949 100 PS Wichmann
KapitäneJohan Sandvik (1911)
John Lillenes (1910 und 1912-1920)
Rekonstruktionswerft1938 Erweiterung der mechanischen Werkstatt Smedvik in Tjørvåg.
SchiffbruchSchiffbruch im Ulvesundet 1967
Ergänzende Angaben

Das Schiff wurde 1907 zum Fischen gebaut und unternahm im selben Jahr seine erste Fahrt zum Heringsfischen vor Island.

Die erste Robbenjagd fand 1910 statt, und in diesem Jahr fingen sie 600 Robben.

Am 9. Mai 1922 wurden sie von den Russen im Weißen Meer aufgebracht und zusammen mit Besatzung und Ladung sowie den Schiffen „Hvitfjeld“, „Sælfangaren“, „Sæl“ und „Remøy“ nach Archangelsk gebracht. Sie wurden erst Ende Juli nach Verhandlungen mit den norwegischen und russischen Behörden freigelassen.

Die letzte Reise in den Arktischen Ozean fand vermutlich im Jahr 1925 statt.

1929 wurde das Schiff an eine Reederei verpachtet. Nach einiger Zeit wurde es wegen des Verdachts auf Alkoholschmuggel beschlagnahmt.

1933 kamen neue Besitzer an Bord. 1935 wurde das Schiff in „Gurskøy“ umbenannt. Es verkehrte im Frachtverkehr, hauptsächlich mit Ködern zwischen Ålesund und den Lofoten. So fuhr das Schiff die meiste Zeit der 1930er Jahre bis zum Kriegsausbruch. Schließlich wurde es von den Deutschen requiriert, doch nach dem Krieg nahmen die Besitzer den Ködertransport wieder auf.

Beladen mit 900 Hektolitern Hering auf dem Weg von Kristiansund, kollidierte sie im Ulvesundet mit einem anderen Guideboot, der „Christine“, und sank 1967.