Die Beleuchtung
| Andere Namen | Die Quittung (I) |
| Eigentümer | 1915 Ole S. Brandal, Brandal 1916 Sigvald S. Brandal, Brandal-Kaufpreis NOK 130.000. 1925 Brandals Ishavsrederi A/S, Brandal (Johan H. Brandal), Kaufpreis NOK 80.000. 1928 A/S Søndmøre Sealers (Peter S. Brandal) 1932 Rolf Kvien und andere, Ålesund |
| Schiffstyp | Robbenjäger |
| Reg. Marke | M 24 HD M139A |
| Heimathafen | Brandal - Ålesund |
| Baustelle | Hans Gravdal, Sänger |
| Baujahr | 1915 |
| Baustoffe | drei |
| Länge, Baujahr | 96,6 Fuß |
| Abmessungen in Breite, Baujahr | 21,6 Fuß |
| Abmessungen in der Tiefe, Baujahr | 10,1 Fuß |
| Tonnage | 128,94 brt |
| Maschine, Original | Mjellem & Karlsen Dampf 120 PS, 2Zyl.Komp |
| Kapitäne | Ole Hofseide (1915) Johan P. Brandal (1917-1918) Oscar Garnes (1919-1920) Sigvald S. Brandal (1921-1931) Rolf Kvien (1932-) |
| Schiffbruch | Schiffbruch in der Meerenge am 9. Juli 1935 |
| Ergänzende Angaben | Als die „Lysningen“ 1915 im Besitz von Ole S. Brandal in Brandal eintraf, war sie einer der größten Robbenfänger, die je in Sunnmøre gebaut worden waren. Für die damalige Zeit war das Schiff gut und komfortabel ausgestattet. Die Presse berichtete, die Mannschaftskajüte sei angeblich „die größte, die je auf einem Robbenfänger eingerichtet wurde. Sie bietet Schlafplätze für 13 Mann. Achtern befindet sich ein kleiner, aber sehr schöner Salon. Daneben liegen die Kabinen des Ingenieurs und des Kanoniers. Sowohl der Bug als auch das Achterschiff sind in Eichenholzfarben gestrichen. Auf der Brücke befindet sich eine geräumige Besteckkammer.“ (Søndmørsposten). 1927 jagten die Schiffe „Lysingen“, „Polhavet“ und „Aarvak“ gemeinsam Moschusochsen in Grönland. 34 Tiere wurden erlegt, und zwei lebende Moschusochsenkälber wurden nach Norwegen gebracht. Eines dieser Kälber wurde an den Zoo in Rom verkauft, das andere starb in Hareid. 1930 fischte die „Lysningen“ sowohl Hering als auch Robben. Der Fang belief sich auf 88 Robben und 150 Fässer Hering. Die Fischerei fand nördlich von Angmagssalik statt. An der besten Angelstelle wurden 80 Fische an 100 Ruten gefangen. 1931 unternimmt die „Lysningen“ erneut eine gemeinsame Jagd vor Grönland. Die Ausbeute beträgt in diesem Jahr 862 Robben und 229 Seeotter. Die „Lysningen“ fährt in dieser Saison zweimal in die Meerenge, um Karettschildkröten zu jagen. Schiffsunglücke: 1935 war ein schweres Jahr in der Dänischen Straße, und vier Schiffe der Sunnmøre-Flotte sanken. Die „Lysningen“ wurde in „Kvitungen“ umbenannt und hat ihren Heimathafen in Ålesund. Die Schiffe „Kvitungen“, „Randi“, „Skansen“ und „Kviting“ gingen unter. Kapitän Rolf Kvien berichtete später von großen Eismassen, die in jenem Jahr in der Dänischen Straße trieben.
Am 8. Juli erreichten sie mit der ersten Eisdrift das Ufer. Sie befanden sich etwa 70 Viertelmeilen östlich von Angmagssalik, 12 bis 15 Viertelmeilen vom Festland entfernt. Nach Mitternacht am 9. Juli wurde die „Kvitungen“ vollständig vom Eis eingeschlossen und blieb dort bis zum nächsten Morgen liegen. Die Steuerwelle und der Propeller wurden durch die Drift zerstört, und das Schiff begann zu schwanken. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als die „Kvitungen“ zu verlassen und über das Eis zu gehen. Ausgestattet mit je einer Wolldecke und nur dem Nötigsten an persönlicher Ausrüstung machte sich die Besatzung auf den Weg zur „Vestad“, die nicht weit entfernt lag. Nach einem fünfstündigen Marsch über das Eis erreichten sie dort das Schiff. Der Eisdruck hielt das Schiff bis zum Nachmittag des 10. Juli fest, dann sank es.
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| Litteratur | Die Eisscholle |

