Polar

Andere NamenHjaltland (1908) - Shell 26 (1923)
Eigentümer1908 Lauritz K. Halse, Peder K. Halse und Knut E. Vatne, Ørsta
1915 Lauritz K. Halse, Peder K. Halse und Nikolai N. Liadal
1916 Magnus, Ove, Eilif, Albert und Olaus Eilefsen, Ibestad
1923 Norwegian-English Mineral Oil A/S, Kristiania
19?? John Olsen, Rognan
1935 P/R Polar (Gudleif & Hjalmar Holmboe und Ludolf & Thomas Schjelderup)
Reg. MarkeT 15 I (1920)
T 22 T (1935)
HeimathafenTromsø
BaustelleSkaaluren Schiffbau, Knut Skaaluren, Rosendal
Baukosten130 Kronen pro Bruttoraumzahl
Baujahr1908
Baustoffedrei
Länge, Baujahr69,3 Fuß
Abmessungen in Breite, Baujahr18,5 Fuß
Breitenangaben nach der Umrechnung18,9 Fuß 1935
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr8,4 Fuß
Tiefenmessungen nach der Rekonstruktion12,4 Fuß 1935
Tonnage52,22 BRT 1908
57,54 BRT 1923
60,82 BRT 1935
Maschine, Original1917 Wichmann 80 PS
Maschine, neu1938 Wichmann 90 PS
KapitäneO. Eilivsen (1917-1919)
Alfred Hansen (1935)
Ingebrigt Ingebrigtsen (1936)
Albert Bergesen (beim Untergang)
Rekonstruktionswerft1934/35 großer Umbau zu einem Arktisschiff bei Rognan Patent Slip und Schiffbau
Vorheriger NameHjaltland (1908) - Shell 26 (1923)
SchiffbruchAm 19. März 1939 strandete das Schiff auf dem Weg zum Westeis. Alle 14 Besatzungsmitglieder überlebten.
Ergänzende Angaben

Gebaut für die Küstenfischerei und den Heringsfang vor Island, wurde es auch zum Transport von Holz von Trøndelag nach Sunnmøre eingesetzt.

Robbenjäger aus dem Jahr 1916.

Unter dem Namen „Shell 26“ verkehrte sie ab 1923 im Güterverkehr mit Treibstofffässern und Schmieröl auf der Küstenroute zwischen Gibostad und Rørvik.

Am 7. Juni 1933 strandete das Schiff bei Halsa auf Helgeland. Das Wrack wurde abgedeckt und nach Rognan geschleppt. Anschließend wurde es aus dem Schiffsregister gestrichen. Ab 1935 wurde es unter dem Namen „Polar“ neu registriert.

Wird ab 1935 wieder als Arktisschiff eingesetzt und ändert den Namen in „Polar“.

Nach Spitzbergen mit der Oxford-Expedition 1935.

Am 15. März 1939 brachen wir nach Vesterisen auf. Am 18. März zog der Sturm auf, und um 23 Uhr abends sprach „Polar“ mit „Fortuna“. Bis dahin war alles in Ordnung. Der Sturm verstärkte sich im Laufe der Nacht, und von „Polar“ hörte man nichts mehr.

Die 14 Überlebenden des Untergangs waren:

Albert Bergesen, Kapitän, Johannes Ingebrigtsen, Erling Nilsen, Alfred Trondsen, Otto Dahl, Kaare Falck, Herolf Nilsen, Ivar Thorbjørnsen, Rolf Myhre, Eugen Edonisen, Edvard Utgaard, Karl Ingebrigtsen, Johan Johansen und Johannes Johannessen

Kapitän Albert Bergesen war wenige Wochen zuvor in einer dramatischen Bergungsaktion von der im Nordatlantik gesunkenen „Isfjell“ gerettet worden. https://www.ishavsmuseet.no/fortellingar/dramaet-i-nord-atlanteren-1939/