Rolf

Andere NamenPolen (1912) – Eiszeit (1944)
Eigentümer1894 Kolbein Kvitnes, Brandal
1912/13 Kolbein Kvitnes und Johan Kvitnes, Brandal
1915 H. Koppernæs, Ålesund
1917 P/R M. Aanstad, Ibestad, S. Solberg, Tennevold, R. Eide, Harstad
1919 A/S Herring and Seal, Harstad
19?? Ibestad Sparkasse
1923 Lars B. Olsen, Finnsnes
1941 Dmitri Figenschow, Torsvåg
1944 Halvor Bartholdsen, Talvik
SchiffstypCutter
Reg. MarkeT 33 H (1920)
T 81 LK (1923)
T 16 HG (1941)
HeimathafenBrandal – Ålesund – Harstad – Lenvik – Helgøy
BaustelleAmeisen in Rosendal
Baujahr1894
Baustoffedrei
Länge, Baujahr53,8 Fuß
Abmessungen in Breite, Baujahr17 Fuß
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr7,1 Fuß
Tonnage29,89 brt
33,92 brt
34,22 brt
Maschine, OriginalSiegel
Maschine, neu1912 Grei 28 PS – 1919 Bolinder 40 PS
KapitäneKolbein Kvitnes (1905-1909)
Johan Kvitnes (1910-1915)
Jørgen Eksund
Johann Nilsen
Hansen (1916)
Rekonstruktionswerft1905 wiederaufgebaut
SchiffbruchAm 27. November 1945 bei Grøtnes in Hammerfest zerstört
Ergänzende Angaben

Wurde während der Evakuierung von Finnmark im Jahr 1944 verwendet.

"Poland" ex "Rolf".

 Das Gebäude „Rolf“ wurde 1894 in Myre in Rosendal aus Holz errichtet. Das neue Gebäude war 53,7 Fuß lang, 16,7 Fuß breit und 6,4 Fuß tief.

 Es war Kolbein Kvitnes aus Brandal, der dieses Schiff bauen ließ. Kolbein besaß, wie viele andere aus Hareid, das Boot „Nordeggen“, das 1879 in Ålesund gebaut worden war. Der Betrieb lief nicht gut, und die „Nordeggen“ wurde bald an Emil Rasmussen in Ålesund verkauft. Kolbein arbeitete sich hoch und ließ sich 1894 sein eigenes Boot, die „Rolf“, bauen. Für den Neubau erhielt er ein Darlehen vom Norwegischen Seefischereifonds. Kolbein nutzte dieses Boot zum Uferfischen.

1905 wurde das Boot auf Höhe gebracht und befuhr ab 1906 als Segelschiff den Arktischen Ozean. Um 1912/13 wurde es mit einem Grei-Motor ausgestattet und in „Polen“ umbenannt. Zu dieser Zeit gehörte das Boot Kolbein und seinem Sohn Johan K. Kvitnes zu je 50 %. Hans Koppernæs aus Ålesund war der Eigner. 1915 pachtete Koppernæs das Schiff für 25.000 NOK. Die letzte Fahrt der „Polen“ war 1916 eine Robbenjagd von Sunnmøre aus. 1917 wurde das Boot an Ibestad verkauft. Einige Zeit später wurde es mit einem 40-PS-Bolinder-Motor ausgerüstet. 1944 erhielt das Boot in Finnmark neue Besitzer und wurde in „Istind“ umbenannt. Es wurde unter anderem für die Evakuierung von Finnmark eingesetzt.

  1. Am 15. November 1945 endete das Schiff und sank unweit von Hammerfest.

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