Sleipner

Eigentümer1893 Jonas Fuglevik, Ålesund
1903 H.W. Sundt, Oslo (Sverre Sundt)
1905 Arne Christensen, Fredrikstad
1907 A/S Elf (S. Th. Sverre), Oslo
1910 Peder Pedersen und andere, Tromsøysund
1917 Sigurd Tõllefsen, Tromsø
1924 Erik Thyholdt, Tromsø
1925 Bjarne Hoel, Karlsøy
SchiffstypCutter/Galeas
Reg. MarkeT 73 K (1925)
HeimathafenÅlesund - Oslo - Karlsøy
BaustelleHaus in Skånevik
Baujahr1893
Baustoffedrei
Länge, Baujahr56 Fuß
Abmessungen in Breite, Baujahr18,5 Fuß
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr7,5 Fuß
Tonnage37 brt
Maschine, OriginalSiegel
Maschine, neu1907 Dan 14 PS – 1917 Bolinder 30 PS
KapitäneJonas Fuglevik (1893–1902)
Johan P.K. Olsen (1903-1905)
Alfred Zahl (1906-1907)
Isak Notø (1908-1910)
Peter Pedersen 1912
Holger Hole 1925
SchiffbruchAm 3. Juni 1926 strandete das Schiff vor Spitzbergen.
Ergänzende Angaben

Als der Rochen neu war, wurde er zum Makrelenfischen und zum Fischen in der Finnmark eingesetzt.

Zusammen mit der „Minna“ und der „Nils Liaaen“ war sie 1898 das erste Schiff aus Sunnmøre, das auf Robbenjagd ging. Mehr über den Beginn der Robbenjagd in Sunnmøre erfahren Sie hier: https://www.ishavsmuseet.no/fortellingar/far-og-son-brandal-starta-selfangsten-fra-sunnmore/

Rettete 1901 die Besatzung der „Norrøna“ der Reederei Mikal Landmarks, nachdem diese vor der Küste Grönlands gesunken war. Ende August erreichte die Sleipner unter Kapitän Jonas Fuglevig Ålesund aus Grönland mit einem Fang von Robben, 90 Fässern Tran, 8 Fässern Lachs, 5 Eisbären, 14 Moschusochsen, 5 Buckelwalen und 3 Wölfen.

Der junge Abenteurer H. W. Sundt aus Oslo hatte sich 1902 mit der „Minna“ als Tourist auf einer Jagdreise die Reise finanziert. Das hatte ihm Blut geleckt, und so kaufte er 1903 die „Sleipner“ und rüstete sie für die Sportjagd und die Jagd in Grönland aus. Die Besatzung dieser ersten Reise stammte größtenteils aus Brandal. Der Fang auf dieser ersten „Abenteuerreise“ belief sich auf 1100 Robben und 4 lebende sowie 37 tote Eisbären. Sundt war mit der ersten Reise äußerst zufrieden: „Eine sehr gute Reise mit ausgezeichneter Jagd. Solche Grönlandreisen können etwas für unsere Jäger sein. Das ist etwas ganz anderes, als mit Hilfe eines guten Hundes sozusagen ein paar Auerhahnküken vor der Wohnzimmertür zu erlegen.“ Sundt hatte die meisten Eisbären selbst erlegt. Die Eisverhältnisse waren in diesem Jahr schwierig, und sie brauchten drei Wochen, um Grönland zu erreichen.

Am 3. Juni 1926 strandete das Schiff nach einem Eisbruch bei Biscayerhuken auf Spitzbergen. Nach einem harten Monat in einem Fischerboot und verschiedenen Fischerhütten wurde die Besatzung von der „Jan Mayen“ aufgenommen und nach Ny-Ålesund gebracht. Von dort aus reisten sie mit einem Frachtschiff zurück nach Norwegen.

 

LitteraturVollan: Arktis-Schifffahrt