Soløy
| Eigentümer | 1945 Olav Hjertaker 1946 Karl Nicolaisen, Tromsø 1951 Sigmund Snarby und Karl Nicolaisen, Tromsøysund 1967 Arvid Salomonsen, Tromsdalen |
| Schiffstyp | Robbenjäger |
| Reg. Marke | H-30-T (1945) T-30-T (1946) |
| Heimathafen | Tromsø |
| Baustelle | Erbaut von Olav Hjertaker und Samuel Nordahl, Onarheim in Tysnes |
| Baujahr | 1945 |
| Baustoffe | drei |
| Länge, Baujahr | 50,5 Fuß |
| Längenmessungen nach der Umrechnung | 59,2 Fuß 1949 |
| Abmessungen in Breite, Baujahr | 15,6 Fuß |
| Breitenangaben nach der Umrechnung | 17,2 Fuß 1949 |
| Abmessungen in der Tiefe, Baujahr | 6,4 Fuß |
| Tiefenmessungen nach der Rekonstruktion | 7,7 Fuß 1949 |
| Tonnage | 24,95 BRT 1945 39,32 BRT 1949 49,87 BRT 1951 |
| Maschine, Original | Union 50 PS |
| Maschine, neu | 1951 120 PS Wichmann |
| Kapitäne | Arvid Salomonsen, (1957-) |
| Rekonstruktionswerft | 1949 erweitert, umgebaut und mit neuem Aufbau auf der Aronsens-Werft in Risøyhamn 1951 neues Besitzerhaus, neue Hütte und Speisekammer |
| Schiffbruch | Schiffbruch am 19. Juli 1970 auf dem Weg zum Nordeis |
| Ergänzende Angaben | Die „Soløy“ unternahm 1946 ihre erste Robbenjagd im Nordeis. Der Start verlief nicht gut: Sie kehrten mit 94 Robben und 6 Eisbären zurück, von denen 2 noch lebten. 1947 lief es deutlich besser, und sie lieferten nach der Jagd im Nordeis 2170 Robben ab. 1949 wurde die „Soløy“ von der Aronsens-Werft verlängert, umgebaut und mit einem neuen Aufbau versehen. Nach diesem Umbau erhielt das Schiff den Namen „Tåkeheimen“. Kurze Zeit später wurde dieser jedoch in „Polarheimen“ geändert.
Im Jahr 1954 kommt die „Polarheimen“ zur Hilfe, als die „Forland“ in der Arktis einen ähnlichen Unfall erleidet. Sowohl 1957 als auch 1965 wurden die „Polarheimer“ von den Russen festgenommen, die glaubten, Gefangene innerhalb der Grenze gefangen genommen zu haben. Beide Male wurden sie nach kurzer Zeit wieder freigelassen, jedoch mit hohen Geldstrafen belegt. Während der Überfahrt in die Nordsee im Jahr 1970 entdeckte die Besatzung der „Polarheimen“ am 19. Juli auf Tromsøflaket, dass Wasser in die vordere Mannschaftskabine eindrang. Alle Pumpen wurden sofort in Betrieb genommen, doch der Wasserstand stieg weiter. Die „Polarheimen“ drehte ab; sie hatten gerade das Fischerboot „Alf Bjørnar“ passiert und wollten versuchen, es zu erreichen. Sie konnten das Leck nicht finden, vermuteten aber, dass es sich zuvor befunden haben musste, da sich zunächst kein Wasser im Maschinenraum befand. Die „Alf Bjørnar“ verfügte über keine Lenzvorrichtung, und um 19:00 Uhr fiel der Motor der „Polarheimen“ aus. Vier Mann bestiegen das erste Fischerboot und fuhren hinüber zur „Alf Bjørnar“. Die restlichen drei Besatzungsmitglieder verließen das Schiff um 21:00 Uhr. Kurz darauf drehte sich das Schiff nach Steuerbord und sank mit dem Heck voran.
|

