Das Große Siegel
| Andere Namen | Sangvik II |
| Eigentümer | 1920 Johan G. Olsen, Kristiansand 1920 A/S Sangvik II (Johan G. Olsen, Ole Richard Olsen, Syvert Pedersen, Reinert Andreassen, A. Ekeberg, Andreas Krisiansen, O. Danielsen, Joh. A. Nilsen und Kristian Andreassen) 1924 Bernhard M. Thalberg, Ålesund 1926 Berthe Thalberg 1926 Thomas Schjelderup, Skånland |
| Schiffstyp | Robbenjäger |
| Reg. Marke | M 80 A (1924) N 77 BN (1926) |
| Heimathafen | Kristiansand - Ålesund |
| Baustelle | Høllen Shipyard A/S, Høllen |
| Baujahr | 1920 |
| Baustoffe | drei |
| Länge, Baujahr | 101 Fuß |
| Abmessungen in Breite, Baujahr | 25,8 Fuß |
| Abmessungen in der Tiefe, Baujahr | 11,4 Fuß |
| Tonnage | 203,95 brt 219,01 BRT nach der Überholung 1922 200,71 BRT nach der Überholung 1924 |
| Maschine, Original | Bolinder 2 Zylinder 160 PS |
| Kapitäne | Ole Hofseide |
| Rekonstruktionswerft | 1922 wurde die Lukenanordnung geändert Im Jahr 1924 wurde Eis auf dem Schiff gesichtet. |
| Vorheriger Name | "Sangvik II" |
| Schiffbruch | Schiffbruch im Weißen Meer am 3. April 1928 |
| Ergänzende Angaben | Am 3. April 1928 fing die „Great Seal“ bereits seit einiger Zeit Robben und hatte 6070 Tiere an Bord. Es wäre aber noch Platz für einige weitere gewesen. Die „Great Seal“ war eines der größeren Schiffe und fuhr daher vor den dahinter liegenden. Sie befanden sich etwa 8 Seemeilen nordöstlich des Leuchtturms von Orlow. Am Nachmittag wollten sie versuchen, eine Eisscholle mit einer recht schmalen Öffnung zu durchfahren, doch das Schiff blieb stecken, und plötzlich begann sich das Eis zu drehen.
Das Aufwühlen dauerte etwa 15 Minuten. Dann beruhigte sich die Lage etwas. Der zweite Ingenieur wurde an Deck geschickt, um Dynamit zu schmelzen, damit man das Eis sprengen konnte, das auf das Schiff drückte. Doch bevor das Dynamit schmelzen konnte, war das Eis noch härter geworden. Nun war die gesamte Backbordseite eingedrückt, sodass sich das Vorschiff öffnete und die Ruderreihe herausfiel. Alle Pumpen wurden in Betrieb genommen, aber der Wassereinbruch war zu groß. Innerhalb weniger Minuten war das Schiff voll Wasser, und der Motor stand still. Das Schiff wurde eine Zeitlang von Eispressen gehalten, und es gelang, 300 Robben, drei Fischerboote und sechs Geschütze zu bergen. Drei Stunden später sank die „Great Seal“. Nach dem Untergang wurde die Besatzung von der „Blue Jacket“ aufgenommen.
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