Svalbard

Andere NamenDie Schwalbe 1920 - Blitz 1926 - Blåis 1948
Eigentümer1921 A. Andreassen, Larvik
1926 Kristian Roth, Sandefjord
1927 Gouverneur von Spitzbergen
1939 Johs. Olsen, Tromsøya
1953 Gunnar Johnsen, Tromsdalen
Reg. MarkeT-82-TD (1948)
HeimathafenTromsøysund
BaustelleBrüder Markussen AS, Lyngør
Baujahr1920
Baustoffedrei
Länge, Baujahr47,45 Fuß
Längenmessungen nach der Umrechnung48,4 Fuß 1948
Abmessungen in Breite, Baujahr16,25 Fuß
Breitenangaben nach der Umrechnung16,4 Fuß 1948
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr6,85 Fuß
Tiefenmessungen nach der Rekonstruktion7,6 Fuß 1948
Tonnage20,37 BRT 1920
20,48 BRT 1941
27,66 BRT 1948
Maschine, OriginalMotor 30 PS
Maschine, neu1926 27 PS Rap
Ergänzende Angaben

Die „Svalbard“ wurde 1947 erstmals zur Robbenjagd im Nordeis eingesetzt. Der Fang betrug 40 Robben. In den folgenden Jahren war das Schiff in den Gebieten um das Nord- und Osteis anzutreffen.

Das Schiff war jedoch schon lange in Spitzbergen im Einsatz. Seit 1927 diente es dem Gouverneur von Spitzbergen als Dienstschiff. Er hatte ihm auch den Namen „Svalbard“ gegeben. Zuvor verkehrte es unter dem Namen „Lyn“ auf der Transportroute zwischen Göteborg und Oslo, hauptsächlich mit Blumentöpfen beladen. Während einer dieser Fahrten schöpfte der Zoll Verdacht und entdeckte bei einer Kontrolle in Oslo zwei versteckte Alkoholtanks, die zum Schmuggel verwendet wurden. Das Schiff wurde beschlagnahmt und dem Gouverneur übergeben.

1948 benannte Johannes Olsen das Schiff in „Blåis“ um und fing in der Arktis 85 Robben, 2 lebende und 3 tote Eisbären. Unter diesem Namen unternahm Gunnar Johansen, der 1953 neuer Besitzer des Schiffes wurde, bis 1958 jährlich Robbenjagden. Auf seiner letzten Reise fing er 20 Seehunde und 17 tote Eisbären.

Das Schiff wurde 1963 außer Dienst gestellt.