Oberschenkel

Eigentümer1913 A/S Uda, Florvåg auf Askøy (Ole M. Karlsen, Florvåg, Carl J. Asbjørnsen, Florvåg, Andreas Røren, Brandal, Ingolf Rieck, Bergen, Santos Dnielsen und Jan Danielsen.
1915 Benjamin Henriksen, Ålesund
1919 A/S Fangstrederiet Uda, Bergen (Andreas Bragstad, Eilif Frøland, Chr. Campell Andersen, Chr. Ameln, Erling Ræstad, Harald Henriksen, RA Henriksen und Ludv. Kjær & Co.
1921 Benjamin Henriksen, Ålesund
SchiffstypRobbenjäger
Reg. MarkeM182A
HeimathafenBergen - Ålesund
BaustelleKnut Skaaluren, Rosendal
Baujahr1912
Baustoffedrei
Länge, Baujahr92,5 Fuß
Längenmessungen nach der Umrechnung95 Fuß
Abmessungen in Breite, Baujahr21,7 Fuß
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr9,4 Fuß
Tonnage112 brt
Maschine, OriginalMjellem & Karlsen 70 PS 1902 mod.
Maschine, neu1915 Bergens MV 2 Zyl. komp. 106 PS
KapitäneAndreas Røren (1913)
Louis Hildre
Knut Nakken (1914-1915)
J. Sulebust (1916-1918)
Johan Kvitnes (1919)
Der Riemen (1920)
Bertel-Wahrzeichen (1922)
RekonstruktionswerftIm Jahr 1915 wurde das Schiff wiederaufgebaut und mit einem neuen Motor ausgestattet, nachdem die alte Propellerwelle im Eis zerstört worden war.
SchiffbruchAm 23. April 1923 in Vestisen durch Eisbohren zerstört.
Ergänzende Angaben

Erstmals im Arktischen Ozean im Jahr 1913.

Am 6. April 1923 bemerkte die Besatzung der „Uda“ beim Fischen in den Vesterisen ein großes Leck im Heck. Mit den Pumpen gelang es ihnen jedoch, das Schiff über Wasser zu halten. In den folgenden Tagen vergrößerte sich das Leck, aber sie fischten und pumpten weiter, während sie in Fahrt waren. Am 18. April wurde das Leck so groß, dass sie das Fischen einstellen mussten. Am Morgen des 22. April hatte sich das Leck noch weiter vergrößert. Die „Flemsøy“ lag in der Nähe und wurde nun alarmiert. Sie wollten versuchen, das Leck abzudichten. Zusätzlich zum Leck im Heck begann das Schiff nun auch im Bug zu spielen. Dies verstärkte sich so stark, dass sie die Bilge nicht mehr mit den Pumpen über Wasser halten konnten. Die Leute von der „Flemsøy“, die an Bord der „Uda“ waren, um zu helfen, hielten es nun für zu gefährlich, das Schiff länger an Bord zu halten. Ein Schiffsrat wurde an Bord der „Uda“ einberufen. „…es wurde einstimmig beschlossen, dass niemand das Risiko eingehen würde, dem Schiff nach Hause zu folgen.“ Die Besatzung der „Uda“ verließ das havarierte Schiff und ging an Bord von Flemsøy. Die „Uda“ sank am 23. April.