Segeln

Eigentümer1913 A. Gjørven, Ålesund
1925 Aalesund Kreditbank
1926 Arthur Fr. Holck, Ålesund
1927 Lyder und Karl Kvellestad, Vevring
1931 Harald Hansen, Helvik in Vanse
SchiffstypSealangar - Frachtschiff
Reg. MarkeM 78 A (1920)
SF 113 K (1927)
VA 63 L (1931)
HeimathafenÅlesund - Liste
BaustelleLars Skaale, Rosendal
Baujahr1913
Baustoffedrei
Länge, Baujahr69,3 Fuß
Längenmessungen nach der Umrechnung82,8 Fuß
Abmessungen in Breite, Baujahr19,5 Fuß
Breitenangaben nach der Umrechnung19,6 Fuß
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr8,5 Fuß
Tiefenmessungen nach der Rekonstruktion7,7
Tonnage71,9 brt
86,33 BRT nach dem Umbau
Maschine, OriginalDampfmaschine 72 PS, gebaut in Horten 1897 und zuvor in "Storsilden"
Maschine, neuWichmann 40 PS, Baujahr 1927
KapitäneKarl Jorgensen (1913-1915)
Hans Dimmen (1913 und 1916)
Carl Slinning (1918-1920)
MK Eide (1921)
Solevåg (1922)
Rekonstruktionswerft1917 in Romsdal von Kristen Salthammer in Vestnes erweitert.
SchiffbruchSchiffbruch am 7. November 1945 bei Lista
Ergänzende Angaben

Als eines der ersten Schiffe wurde 1920 eine Ölheizung installiert. Auf der Heimreise vom Fischfanggebiet gerieten sie 1920 in einen schweren Sturm. Da es kein Zurück mehr gab, mussten sie ankern. Die Wellen schlugen gegen die Reling an Steuerbord, und sie verloren den Klüver. Zuerst wollten sie Island anlaufen, doch im Sturm wagten sie es nicht, Land zu steuern. Daher hielten sie sich in Richtung Shetland auf. Am Ostersonntag, dem 3., riss ein Fischerboot einen Davit und ein weiteres Fischerboot mit sich. Eine weitere Welle riss den Rumpf auf und flutete die Kajüte. Am Donnerstag nach Ostern tobte ein Orkan, und sie verloren das Großsegel und den Holzhaken, während die Kajüte mit Wasser volllief. Sie überstanden den Sturm, und der Kapitän meinte später, es sei das Öl gewesen, das sie gerettet habe. Insgesamt hatten sie 15 Tonnen Öl ins Meer gepumpt, um die See zu beruhigen.

Ab 1927 wurde es nur noch als Frachter und zum Fischen eingesetzt.

Am 7. November 1945 sank das Schiff am Leuchtturm von Lista. Die dreiköpfige Besatzung rettete sich ins Rettungsboot und erreichte das Ufer.