Vestad

Eigentümer1916 P/R Vestad. Knut J. Vestad, Anders Vestad und Hilmar Vestad, The Sack
1917 A/S Molde Fishing and Hunting Company, Molde (Johan O. Hammerø) NOK 217.700.
1922 Anders Lillebø und Mikal Marø, Brandal. 60.000 NOK
1923 A/S Anders Lillebø. Anders Lillebø, Lars O. Lillebø, Mikal Marø, Ole H. Brune und Ola R. Rangseæter
1924 D/S Forland A/S (Elling Aarseth) 100.000 NOK
1931 Seal Hunting & Sea Fishing A/S (Elling Aarseth, Edvard Leira, Peder Andresen und Per Kvien)
1936 Per Kvien, Vartdal
SchiffstypRobbenjäger
Reg. MarkeM 1 M (1920)
M 63 HD (1922)
M 16 VD (1924)
HeimathafenMolde - Brandal - Vartdal
BaustelleNils K. Bolsønes in Kyrkseterøra
Baujahr1916
Baustoffedrei
Länge, Baujahr87,9 Fuß
Abmessungen in Breite, Baujahr22,5 Fuß
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr9,4 Fuß
Tonnage106,6 brt
Maschine, OriginalJ. Storvik MV 100 PS (1912 Mod)
KapitäneJ. Antonsen (1918)
Knut der Hals (1919)
Mikal Marø (1923-24)
Johan P. Brandal
Per Kvien (1935-1939)
SchiffbruchSchiffbruch am 20. März 1939
Ergänzende Angaben

Am 18. Februar 1931 versenkte die „Vestad“ das Fischerboot „Klar“ in der Nähe von Heissa. Man versuchte, das Boot in flacheres Wasser zu schleppen, doch es sank 10 Minuten nach der Kollision.

Während der Fischerei in der Meerenge im Jahr 1935 wurden die Schiffe „Kvitungen“, „Kviting“, „Randi“ und „Skansen“ am 9. und 11. Juli versenkt. Die Besatzung der „Kvitungen“ ging an Bord der „Vestad“, die mit ihnen nach Isafjord fuhr.

Die „Vestad“ sank 1939 auf dem Weg zum Westeis in einem Sturm, nachdem eine brechende Welle das Schiff getroffen hatte. Es gelang ihnen, das Schiff eine Zeitlang über Wasser zu halten, doch als es hell wurde und sie das Ausmaß der Schäden erkannten, war ihnen klar, dass eine Weiterfahrt zum Westeis sinnlos war. Sie befanden sich auf Position 70°30' nördlicher Breite und 2°30' östlicher Länge. Sie wollten nach Norwegen zurückkehren, doch die Besatzung weigerte sich, mit dem Schiff allein das Meer zu überqueren. Sie verlangten, zur „Isflora“ übersetzen zu dürfen, mit der sie die Überfahrt unternommen hatten. Man beschloss, zur „Isflora“ überzusetzen, solange das Wetter noch relativ gut war. Eine halbe Stunde nach ihrer Abfahrt sank auch dieses Schiff. Einige Zeit später trafen die „Veslekari“ und die „Buskø“ ein, und die 17-köpfige Besatzung wurde auf die drei Schiffe verteilt. Die „Fridtjof Nansen“ wurde zu den Vesterisen entsandt, um die Besatzungen der im selben Sturm gesunkenen Schiffe „Vestad“, „Vesterhavet“ und „Heimland 1“ aufzunehmen. Sie erreichten Tromsø am 3. April.