Westisland

Andere NamenCastor 1912 - Glønna 1919
Eigentümer1912 Nils Hansen Sole, Bergen
1916 Tore G., Magnus Sjøflot, Peder Gartle und J. Vaagbø
1919 Christan Jaklen, Bodø und Hans Andreassen, Meløy
1923 Hans A. Vaatvik, Ørnes in Meløy.
1933 Hjalmar Holmboe und Gudleif Holmboe, Tromsø, Ludolf Sheldrup und Thomas Sheldrup, Skånland, und Jens Olsen, Tromsø. Jeder von ihnen besaß ein Fünftel des Schiffes.
1937 Schjelderups Sealing Company A/S
Reg. MarkeT 27 T
HeimathafenTromsø
BaustelleOberes Hardanger
Baujahr1912 (?)
Baustoffedrei
Länge, Baujahr68,1
Abmessungen in Breite, Baujahr19,5
Abmessungen in der Tiefe, Baujahr7,8
Tonnage56 brt
Maschine, neuMotor 52 PS
KapitäneDie Lydersen (1931)
Jens Olsen (1934/1936)
Henry Olsen 1937
SchiffbruchSchiffbruch im Weißen Meer am 10. März 1937
Ergänzende Angaben

1935 geriet die „Vesteris“ in den Vesterisen in eine dramatische Lage. Zusammen mit der „Selis“, einem Schiff aus Hammerfest, und sieben weiteren Schiffen aus Ålesund/Brandal saß sie vom 22. März bis zum 5. April 15 Tage lang im Eis fest (72° Nord, 12° West). Schließlich wurde die Entsendung einer Expedition zur Befreiung erwogen; sowohl Schiffe als auch Flugzeuge waren im Gespräch. Bevor es jedoch so weit kam, konnten sich alle Schiffe bei etwa 67° Nord, 25° West aus dem Eis befreien. Das Schrauben bei -28°C war äußerst schwierig. Man entdeckte zwar an mehreren Stellen Verhakungen im Eis, doch die Schraubenwerften waren so stark beschädigt, dass man niemanden mehr aufs Eis schicken konnte. Nach der endgültigen Befreiung aus dem Eis wurde der Propeller beschädigt. Nach einiger Zeit gelang es der Besatzung, nach Island zu segeln, um die Hülse und die Welle provisorisch reparieren zu lassen. Sie kehrten nach Vesterisen zurück, um weitere Tiere zu fangen, doch schon bald vergrößerte sich das Leck am Rumpf, sodass sie abdrehen und von der „Isbjørn“ nach Tromsø geschleppt werden mussten. Am 8. Mai traf die „Vesteris“ mit 552 Tieren aus Vesterisen ein: 1 toter Eisbär, 30 Robben, 50 weiße Robbenjunge, 82 Klappmützenrobben, 389 Blaurückenrobben und 115 Fässer mit Tran.

Im Jahr 1937 wurde es am 10. März bei einer Kaperung im Weißen Meer versenkt, und die Besatzung gelangte zu einer russischen Station.